Durch den Sprung auf die NVIDIA Ampere Generation überzeugen die neuen Grafikkarten unter anderem mit einer höheren Rechen- und Raytracing-Leistung.

Grund genug für uns, die Features und möglichen Anwendungsbereiche der neuen GeForce RTX 30-Serie genauer zu betrachten und Ihnen gleichzeitig die Modellgeneration E21 der beiden Baureihen SCHENKER KEY und SCHENKER MEDIA vorzustellen.

 
An welche Branchen und Anwendungskontexte richtet sich die neue NVIDIA GeForce RTX 30-Serie?
  • Grafik- und Gamedesign
  • Softwareentwicklung
  • Erstellung von professionellem Foto- und Video-Content
  • Rendering
  • 3D-Animation
  • komplexe Virtual-Reality-Anwendungen
  • Livestreaming
  • Gaming
  • Simulationen, Modellierungen und Datenwissenschaft
  • Bildung, z.B. Remote-Lernen und Zusammenarbeit
  • Machine Learning
 
Über welche Features verfügt die NVIDIA GeForce RTX 30-Serie? 

Um zu sehen, benötigt das menschliche Auge Lichtstrahlen, die von Objekten reflektiert werden. Der Raytracing-Algorithmus nutzt den umgekehrten Weg und berechnet die Lichtstrahlen, die ins Auge des Betrachters fallen könnten. Somit wird verfolgt, welche Objekte sich im Blickfeld des Anwenders befinden, welche Oberflächenbeschaffenheit vorliegt und ob Lichtquellen entsprechend reflektieren bzw. Schatten erzeugen. Für diesen Vorgang wird eine hohe Rechenleistung benötigt. NVIDIA setzt auf eine Kombination aus Raytracing und klassischer Rasterisierung, wobei Raytracing nicht in der gesamten Anwendung, sondern nur in ausgewählten Elementen (z.B. bei der Schattenerzeugung) zum Einsatz kommt. Die Technologie ermöglicht es, selbst bei grafisch komplexen Spielen und Anwendungen Echtzeit-Renderings fotorealistischer 3D-Modelle, Animationen und Bilder in höchster Qualität zu gewährleisten und diese durch eindrucksvolle Schatten- und Beleuchtungseffekte aufzuwerten.

Das Variable Rate Shading (VRS) ist eine spezielle Rendering-Technik, die sich ebenfalls an der Wahrnehmung des Menschen orientiert. Sie ermöglicht es, verschiedene Bereiche einer Szene in unterschiedlichen Qualitätsstufen zu rendern. Bildelemente werden in verschiedene Bereiche eingeteilt und jeweils kontext- und positionsbezogen mit unterschiedlicher Shader-Präzision abgedeckt. Die Bildmitte wird zumeist mit maximaler Shader-Präzision berechnet. Andere Bereiche wiederum werden durch VRS mit weniger Präzision behandelt. So werden zum Beispiel einfarbige oder schwarze Flächen (Content Adaptive Shading) oder der Bildrand bei schnellen Bewegtbild-Inhalten (Motion Adaptive Shading) mit weniger Shader-Einheiten bedacht.

Dadurch kann Rechenzeit ohne merkbaren Qualitätsverlust eingespart und mehr Leistung für andere Anwendungen bereitgestellt werden.

DLSS nutzt die Leistung eines neuronalen Netzes für Deep Learning und sorgt mithilfe der Tensor-Recheneinheiten beim Rendering für einen enormen Leistungsschub bei gleichem Stromverbrauch. Beim Rendering-Prozess wird im Vergleich zum fertigen Zielmedium eine geringere Auflösung verwendet. Das „Upscaling“ auf Basis von künstlicher Intelligenz erfolgt anschließend nahezu ohne Performanceverlust, da nicht jedes Pixel einzeln betrachtet wird. Das Ergebnis sind scharfe Bilder, die mit nativer Bildqualität vergleichbar sind. DLSS kann zudem durch weitere positive Begleiteffekte, wie Kantenglättung oder die Vermeidung von Flimmereffekten, punkten.

Im Normalfall übernimmt der Prozessor des Computers die Codierung von Videos, was wiederum zu einer hohen CPU-Auslastung führt und Performance-Probleme begünstigt. Der NVIDIA Encoder (NVENC) sorgt dafür, dass die Kodierung durch die Grafikkarte übernommen wird. Die CPU wird entlastet und ist somit für andere ressourcenintensivere Aufgaben verfügbar. Die neue Generation ermöglicht unter anderem 4:4:4- Chroma-Sampling, verlustfreie Codierung und bis zu 10-bit Farbtiefe, worüber sich vor allem professionelle Videoproduzenten freuen können.

Dynamic Boost 2.0 nutzt KI-Technologie, um die Leistung zwischen CPU, GPU und GPU-Speicher dynamisch pro Frame zu regeln. Dieses Energiemanagement sorgt während der Anwendung für eine kontinuierliche Leistungsoptimierung. In Situationen, in denen die CPU vergleichsweise wenig Energie benötigt, ist die GPU in der Lage, sich selbst noch höher als vorgesehen zu takten und den Bildaufbau somit zu beschleunigen. Systeme, die bisher für eine GPU-Leistung von beispielsweise 90 Watt konzipiert waren, können jetzt ohne Änderung am Kühlsystem oder an der Gesamt-Energiezufuhr bis zu 105 Watt leisten.

Resizable BAR ist eine PCI Express-Funktion mit der die CPU sofort auf den gesamten Grafikprozessor-Framebuffer zugreifen kann. Dadurch wird die Leistung in vielen Anwendungen verbessert.

Die Optimus-Technologie in Kombination mit dem Battery Boost sorgen für eine verlängerte Akkulaufzeit.

In welchen SCHENKER-Modellen sind die neuen Grafikkarten der GeForce RTX 30-Serie verbaut?

Im SCHENKER KEY 15 und 17 kommen die Grafikkarten-Modelle RTX 3080 mit 16 oder RTX 3070 mit 8 GB GDDR6-Speicher in einer jeweils für die schlanken Laptops maßgeschneiderten Konfiguration zum Einsatz. Die KEY-Serie bietet das ideale, portable Komplettpaket, in dem aktuelle Hochleistungskomponenten, vielfältige Anschlussmöglichkeiten und ein großer Akku in einem widerstandsfähigen und langlebigen Aluminiumgehäuse verbaut wurden.

   

Die Modelle SCHENKER MEDIA 15 und 17 verfügen über eine GeForce RTX 3060 Laptop GPU. Im professionellen, multimedialen Arbeitsalltag warten die vielseitigen Modelle mit dem Understatement schlichter Eleganz auf und kombinieren einen stilsicheren, schlanken Auftritt mit einem geringen Gewicht. Abgerundet werden die Modelle durch hochwertige Displays mit exzellenten Anzeigeeigenschaften und einem großzügigen Speicherausbau.

Sie sind sowohl mit AMD- als auch mit Intel-Achtkern-CPUs erhältlich.

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Wo erhalte ich einen schnellen Überblick über technischen Daten der GeForce RTX 30-Serie?:

Bei NVIDIA können Sie nochmals alle technischen Daten der 30er-Serie einsehen und diese mit den Vorgängermodellen der RTX 20er-Serie vergleichen.

 

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